Meine more me Geschichte
Eigentlich müsste hier jetzt stehen:
„Hallo, ich bin Katrin Winkelmann und ich habe more me erfunden.“
Aber so war es eben nicht.
Ich habe mich nicht in meine „Erfinderkammer“ gesetzt und beschlossen, etwas Großartiges zu erfinden.
m🔴re me ist einfach passiert. Es ist die Geschichte meines Lebens.
Es ist entstanden durch all die Dinge, die das Leben nun mal so schreibt. Durch Schöne, aber auch durch weniger Schöne.
Durch Liebe. Durch Enttäuschungen. Durch Umwege. Durch Begegnungen. Durch Karma. Durch Betrug. Durch Verleumdung. Durch Bumerangs, denen ich ausgewichen bin und die irgendwann genau dort wieder eingeschlagen sind, von wo sie geworfen wurden.
Halt der ganz normale Wahnsinn des Lebens.
Wobei …
Mittlerweile habe ich manchmal das Gefühl, dass besonders die letzten zehn Jahre meines Lebens eher in die Kategorie fallen: „Das kannst du dir nicht ausdenken.“ Oder: „Das glaubt dir kein Mensch.“ Eigentlich kannst du so eine Geschichte niemandem erzählen.
Und der aktuelle more me-Teil dieser Geschichte begann mit einem kleinen roten Punkt.
Eigentlich sollte dieser Punkt nur mein Ausbildungslogo etwas schöner machen. Meine Initialen „KW“. Mehr nicht.
Mein Auftrag an den Designer war ungefähr: „Mach da mal irgendetwas Hübsches rein. Vielleicht einen Punkt?“
Der Punkt war drin. Sah langweilig aus.
„Dann vielleicht rot.“
Schon besser. Aber immer noch langweilig.
Also kam die nächste Idee: Vielleicht in 3D. Petrolfarbene Initialen „KW“. Eine rote Kugel als Punkt. Alles in 3D.
Gekauft! Da war es. Mein neues Logo: meine petrolfarbenen Initialen „KW“ mit der roten Kugel.
Dann - vor weniger als zwei Monaten machten mich Freunde auf ein Social-Media-Posting meines ehemaligen Lebens- und Geschäftspartners aufmerksam.
Ein Posting, das vermutlich die Kriterien einer herabsetzenden vergleichenden Werbung gegen mich erfüllte. Vielleicht kennt ihr diese Sprüchebilder nach dem Motto: „Es gibt immer einen, der es billiger macht.“
In diesem Fall bekam eine Person meine rote Kugel auf den Rücken tätowiert und sollte damit in diesem Zusammenhang die „billige Kopie“ darstellen. Schon irgendwie frech.
Aber im Grunde nichts weiter als der nächste Bumerang, der früher oder später zu seinem Absender zurückkehrt.
Ich duckte mich einfach wieder.
Doch irgendetwas ließ mich daran einfach nicht los. Eine gewisse Faszination.
Plötzlich wurde mir klar: Die Idee mit dem Tattoo war eigentlich richtig gut.
Denn genau das beschreibt meine Arbeit. Sie geht unter die Haut. Sie bleibt. Sie begleitet Menschen oft ein Leben lang.
Eigentlich ist das eine richtig gute Idee für eine eigene Promo. Mit meiner roten Kugel als Tattoo.
Also fing ich an zu tüfteln, generierte erste Bilder und Testimonials, die eine rote Kugel als Tattoo trugen.
Und stellte ziemlich schnell fest: Das sieht furchtbar aus. Eine einzelne rote Kugel wirkt auf der Haut eher wie eine Verletzung oder ein Einschussloch.
Also musste die Kugel irgendwo dazugehören. Sie brauchte einen Platz. Ich tüftelte weiter. Und plötzlich war er da.
m🔴re me.
Und in genau diesem Moment stand mein bisheriges Leben plötzlich in zwei Worten vor mir. MORE ME
Alles, was ich erlebt habe, hat mich immer mehr zu mir selbst gemacht. Und genau das passiert auch bei den Menschen, die ich mit meiner Arbeit begleiten darf.
Also startete ich die Promo.
Ich gestaltete Testimonials und verpasste ihnen – und später auch mir selbst – per Photomontage das more me Tattoo.
Die Resonanz war unglaublich positv.
Das Ganze passierte nur wenige Tage vor einem meiner Hypnose-Seminare.
Und ich dachte: Moment mal ...
Ich kann doch nicht online ständig mit einem Tattoo "herumlaufen", das ich in Wirklichkeit gar nicht habe.
Also stand fest: Das Tattoo muss echt werden. Wer macht das Tattoo?
Zack. Klar: Alex. Der war doch längst präsent. Tätowierer. Ehemaliger Klient. Interessiert an Hypnose.
Ein richtig cooler Typ, der seinen Job mindestens so gerne macht wie ich meinen – und bei dem, was ich bis jetzt von ihm gesehen habe, auch verdammt gut.
Ich musste niemanden suchen.
Ich musste nur Alex kontakieren. Gedacht , getan: Tattoo-Termin vereinbart. Fertig.
Der Tattoo-Termin lag allerdings noch ein paar Wochen in der Zukunft.
Dazwischen fanden Seminare statt.
Und weil ich dort natürlich nicht ohne Tattoo auftauchen wollte, ließ ich mir kurzerhand temporäre more me Tattoos herstellen.
Eigentlich nur für mich. Ein paar legte ich aber einfach mit zu den Visitenkarten.
Am Ende des Seminars lief plötzlich fast jeder Teilnehmer mit einem more me Tattoo herum.
Ich war ehrlich überrascht, wie gut das ankam.
Wenn das schon im Seminar so gut funktioniert, warum dann nicht auch außerhalb?
Ein winziger Online-Shop entstand innerhalbe weniger Stunde: mit Aufklebern, temporären Tattoos, T-Shirts und Tassen.
Der Tattoo-Termin rückte näher.
Und aus einer kleinen Promo-Idee wurde plötzlich immer mehr.
Wenn das Tattoo schon echt wird, dann möchte ich diesen Moment natürlich auch festhalten und mit euch teilen.
Ich brauchte also einen Fotografen. Und auch der war längst da. Aus einer Empfehlung.
Den Browser-Tab mit seiner Homepage hatte ich seit Monaten angepinnt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich ihn irgendwann brauchen würde. Damals wusste ich nur noch nicht, wofür.
Also rief ich an. Der Termin passte.
Wir besprachen das komplette Setting und den Ablauf des Shootings.
Und dann fiel mir plötzlich etwas auf: Auch das Logo seines Fotostudios trägt eine rote Kugel.
Also wird meine Tattoo-Session morgen von einem professionellen Fotografen und Videografen begleitet, der selbst eine rote Kugel im Logo hat.
Je näher der Tattoo-Termin rückte, desto mehr entwickelte diese Geschichte ein Eigenleben.
Mit der Planung des Shooting entstand auch gleich die nächste Promo.
„Jetzt wird's noch echter.“
Und während wir genau diese Aktion vorbereiteten, passierte etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Fast täglich entstanden neue Ideen. Neue Kontakte. Neue Möglichkeiten. Neue Zusammenhänge.
Und dann kam heute die nächste Idee. Ich erzählte einer Klientin voller Begeisterung von more me.
Ihre erste Reaktion war: „Ich mache mit!.“
Ähm..... Bis zu diesem Moment war ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass bei more me andere Menschen mitmachen könnten.
Sie war gerade in diesem Gespräch entsanden.
Und plötzlich wurde mir klar, was more me wirklich ist.
Nicht nur die Überschrift über meiner Praxis.
Nicht nur die Überschrift über meinen Ausbildungen.
Nicht nur die Überschrift über meinen Projekten.
Sondern vielleicht die Überschrift für viele Menschen, ihre Projekte, ihre Berufe, ihre Berufungen und ihren ganz persönlichen Weg.
Für Menschen, die ihre eigene more me Story erzählen können.
Menschen, die mit dem, was sie tun, anderen helfen, immer mehr sie selbst zu werden.
Ob durch Hypnose.
Durch Coaching.
Durch Fotografie.
Durch ein Tattoo.
Durch Kosmetik.
Oder auf jede andere Art.
Denn am Ende geht es gar nicht darum, was wir tun.
Sondern darum, dass das, was wir tun, uns selbst Spaß macht, uns immer authentischer werden lässt und uns immer mehr zu uns selbst bringt.
Und genau dadurch helfen wir manchmal fast nebenbei auch anderen Menschen, immer mehr sie selbst zu werden.
Ich glaube, genau das ist more me.
Und ich habe das Gefühl, dass diese Geschichte gerade erst beginnt.
So wie diese Homepage.
Sie ist heute – einen Tag vor meinem Tattoo-Termin – entstanden.
Sie ist noch gar nicht perfekt.
Aber vielleicht darf auch sie genau das tun, worum es bei more me geht:
Immer mehr sie selbst werden.
Und vielleicht wird sie genau dadurch zu einem Ort für Menschen, die ihre eigene more me Story erzählen möchten. Die zeigen möchten, was sie tun, sich vernetzen, andere inspirieren und mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass Menschen immer mehr sie selbst werden.
Katrin
Leipzig, 24.06.2026
Welche more me Story hat dein Leben geschrieben?
Wie begleitest du andere auf ihrem Weg?